{"id":51762,"date":"2011-05-04T06:34:00","date_gmt":"2011-05-04T05:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.feuerwehr-schwetzingen.de\/?p=51762"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-schwetzingen.de\/?p=51762","title":{"rendered":"Einsatz 2011\/105 &#8211; Gefahrgutunfall best\u00e4tigt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bahnhof, Schwetzingen<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Gemeldet wurde ein &#8222;best\u00e4tigter Gefahrgutunfall&#8220; an einem Waggon eines G\u00fcterzuges im  Bahnhof Schwetzingen. Der zuerst am Einsatzort eintreffende Einsatzleiter stellte fest, da\u00df der betroffene G\u00fcterzug auf Gleis 11 steht und somit die Einsatzma\u00dfnahmen sinnvollerweise von der Scheffelstra\u00dfe, Zugang Stellwerk Scheffelstra\u00dfe 10, durchzuf\u00fchren sind. Der G\u00fcterzug bestand aus 22 Waggons, wobei der Waggon Nr. 11 betroffen war. Nach Kontaktaufnahme mit dem Triebfahrzeugf\u00fchrer, konnten die entsprechenden Ladungspapiere \u00fcbernommen werden. Die Ladungspapiere waren weitestgehend international gehalten, der Schwerpunkt lag allerdings auf italienisch. Der Waggon Nr. 11 war mit zwei Tankcontainern beladen. In Fahrtrichtung Mannheim gesehen, war der vordere Tankcontainer betroffen. An der linken, vorderen Ecke des Tankcontainers konnte der Stoffaustritt festgstellt werden. Der Tankcontainer war mit der Gefahrgutnummer 99 und der Stoffnummer 3257 (Cyclododecanon, geschmolzen) gekennzeichnet. Der Tankcontainer sollte allerdings laut den Ladepapieren leer sein. Nach einer umfangreichen Feststellung des Sachverhalts, in enger Zusammenarbeit mit dem Notfallmanager der Bahn, wurde beschlossen, den Zug weiterfahren zu lassen, da der austretende Stoff aufgrund der niederen Umgebungstemperaturen erstarrte. Bis dahin hatten nur vorbereitende Ma\u00dfnahmen der Feuerwehr stattgefunden.  Jetzt teilte der Notfallmanager mit, da\u00df der Gefahrgutbeauftragte der DB unterwegs zur Einsatzstelle sei und die Weiterfahrt des G\u00fcterzuges untersagt hatte. Die Einsatzma\u00dfnahmen wurden beendet und Fahrzeuge und Mannschaften zur Feuerwache zur\u00fcck beordert. Nach Eintreffen des Gefahrgutbeauftragten wurden folgende Einsatzma\u00dfnahmen besprochen: In Anbetracht der steigenden Umgebungstemperaturen wurde der Stoff immer d\u00fcnnfl\u00fcssiger. Deshalb sollte der austretende Stoff mit Chemikalienbinder abgestreut werden. Um eine weitere Verschleppung des austretenden Stoffes zu verhindern, sollte eine Auffangplane unter dem Waggon angebracht werden. Zur Durchf\u00fchrung der Einsatzma\u00dfnahmen wurde Hilfeleistungs-L\u00f6schgruppenfahrzeug HLF 20\/16 und der Ger\u00e4tewagen-\u00d6l wieder zur Einsatzstelle beordert. Dort angekommen r\u00fcstete sich ein Trupp mit Schuzanz\u00fcgen aus. Anschlie\u00dfend wurde der ausgetretene Stoff mit Chemikalienbinder abgestreut. Der betroffene Waggon wurde dann von Gleis 11 auf Gleis 13 rangiert. Hier wurde die Auffangplane angebracht. Danach waren die Einsatzma\u00dfnahmen der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an den Gefahrgutbeauftragten der DB \u00fcbergeben.<\/p><\/blockquote>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Alarmzeit:<\/td>\n<td>06:34<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Eingesetzte Fahrzeuge:<\/td>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Personal:<\/td>\n<td>19<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Einsatzende:<\/td>\n<td>10:06\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bahnhof, Schwetzingen Gemeldet wurde ein &#8222;best\u00e4tigter Gefahrgutunfall&#8220; an einem Waggon eines G\u00fcterzuges im Bahnhof Schwetzingen. 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